Ein Objektmodell beschreibt die Objektklassen, Eigenschaften und Methoden eines Anwendungspakets oder eines paketübergreifenden Anwendungsbereichs. MS Office verhält sich zum Beispiel nach den folgenden paketspezifischen Objektmodellen:
Neben den paketspezifischen Objektmodellen bieten sich dem Entwickler die folgenden paketübergreifenden Objektmodelle an:
Es ist oft schwierig, sich im Dickicht verschiedener paketspezifischer und -übergreifender Objektmodelle eines Projekts zurecht zu finden. Eine wertvolle Orientierungshilfe ist der Objektkatalog.
Die folgende Einrückungsliste zeigt einen Ausschnitt aus dem Objektmodell von MS Excel. Objektklassen sind rot, Methoden blau und Eigenschaften grün. Detailinformation erhalten Sie in der Excel-Hilfe unter dem Hilfethema Objektkatalog.
Application (Applikationspaket)
Workbooks (Arbeitsmappen)
Worksheets (Tabellenblätter)
Range (Zellbereich, z.B. Zelle, Spalte oder Zeile)
...
Charts (Diagramme)
...
VBProject
...
Styles (Formate)
Borders (Objektrahmen)
Font (Schriftart)
Interior (Innenbereich eines Objekts)
Windows
Panes (Fensterausschnitte)
Names (Namen von Zellbereichen)
...
Dialogs (vordefinierte Formulare)
...
Ein anschauliches Beispiel einer hierarchisch geordneten Objektklasse ist CommandBars. Die folgenden Komponenten sind alle auf der Benutzeroberfläche sichtbar:
Menüleisten
Menü
Menüelement
Trennlinie
Untermenü
Untermenüelement
Trennlinie
